Drucken

Gut Bustedt

Am 1. Dezember 2011 besuchten alle dritten Klassen das Biologiezentrum Gut Bustedt. Das Thema der Exkursion war das Überwintern von Pflanzen und Tieren.
Was die Kinder erlebt und gelernt haben, haben sie später zusammengetragen und aufgeschrieben:

Rundgang um Bustedt

Unsere Klasse war in Bustedt. Wir haben einen Rundgang um das Haus von Bustedt gemacht. Genauer gesagt um eine alte Burg.
Wir haben einen Mammutbaum gesehen. Er kommt ursprünglich aus China. Er hat einen Vorteil zu den anderen Bäumen, denn seine Rinde ist weich und der Baum verbrennt damit nicht so schnell.
Wir haben auch erfahren, dass die meisten Burgen mehrere Gräben haben. Wenn die angreifenden Ritter im ersten nicht ertrinken, ertrinken sie im zweiten, wenn sie im zweiten nicht ertrinken, ertrinken sie im….
Im dritten Burggraben haben wir einen Schwan gesehen. Er ist eine Sensation, denn er kann mit seinen 20 Kilogramm immer noch fliegen. Für alle, die sich das nicht vorstellen können, das sind zwei große, mit Wasser gefüllte Eimer!
Es waren auch süße Ziegen vor Ort.
Die Gänse sind uns auch nicht entgangen. Aus den Daunenfedern werden Kissen und Anoraks hergestellt. Vielleicht sind ja auch in deiner Jacke Daunenfedern. Es war sehr schön in Bustedt.

Annika, Matti, Nico

800px-panorama_gut_bustedt_clouds
Das Mehlkäferlarvenexperiment

Wir haben ein Experiment mit Mehlkäferlarven gemacht. Wenn sie groß sind, werden sie Käfer, die nennt man Mehlkäfer.Wir haben zu zweit eine Larve auf ein Blatt Papier bekommen. Dann haben wir einen Kreis gemalt und sollten hinter den Larven herzeichnen mit einem Buntstift. Einige Larven waren sehr schnell und liefen vom Blatt herunter.Später haben wir eine neue Larve bekommen, die auf 10° Celsius abgekühlt war. Sie bewegte sich kaum.Das Experiment sollte uns die Kältestarre erklären. Mehlkäferlarven passen sich an die Temperatur in ihrer Umgebung an. Wenn es kalt ist, sind sie langsam oder einfach starr.Die Larven sehen aus, wie Miniregenwürmer. Sie werden gern von Vögeln gefressen.

Judith, Laurence, Fynn

Wie Tiere den Winter überstehen

Viele fragen sich bestimmt manchmal, wie die Tiere den Winter überleben - zum Beispiel das Eichhörnchen. Das sammelt im Herbst schon Nüsse, um den Winter zu überleben. Dann geht es schlafen. Und wenn es Hunger hat, holt es sich die  Nüsse aus seinem Versteck, das nennt man Winterruhe. Oft finden die Eichhörnchen nicht alle Nüsse wieder und dann wächst aus dem Versteck ein Nussbaum.
Der Eisvogel ist ein Fischfresser. Wenn das Wasser im Teich und im Bach zugefroren ist und der Eisvogel keinen Fisch mehr fangen kann, stirbt er. Zum Glück legt der Eisvogel sehr viele Eier, so dass höchstwahrscheinlich andere Eisvögel den Winter überleben.      
Die Ente hat Federn wie ein Kissen, die nicht nur so weich wie ein Kissen, sondern auch so warm sind, dass die Enten den Winter ohne Probleme überleben können.
Enten und Eisvögel nennt man aktive Überwinterer.
Der Kranich hingegen ist ein Zugvogel und fliegt mit viel Kraft in den Süden. Zugvögel nennt man Ausweicher.
Der Grünspecht pickt immer in die Erde. Er hat eine superlange, klebrige Zunge, die er in die Erde steckt. Ameisen und Würmer kleben daran fest. Dann braucht er die Zunge nur noch gemütlich
reinziehen und er hat die Ameisen und Würmer in seinem Schnabel.
Der Bär, wie ihr wahrscheinlich schon wisst, fängt viele Fische, frisst sie und macht dann seinen Winterschlaf bis in das nächste Frühjahr.

Janne, Leonie, Alexander K.

Eichhörnchenspiel

Wir waren im Wald. Da haben wir das Eichhörnchenspiel gespielt. Jeder hat 15 Bohnen bekommen. Dann musste man ein Versteck suchen und die Bohnen verstecken. Später musste man sie wieder finden. Wer sie nicht wieder gefunden hatte, musste auf den Eichhörnchenfriedhof.
Man konnte auch von anderen Eichhörnchenkindern Bohnen klauen.
Manche Eichhörnchenkinder mussten auf den Friedhof.
Andere haben bis zum Schluss ihre Bohnen wieder gefunden und haben so „überlebt“.

Johanna, Lara, Alexander B.